Das Projekt “Mentale Gesundheit fördern: Bundesweite transkulturelle Stärkung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen in den Communitys” wird vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. In dem Projekt führen Community Organizer*innen in ganz Deutschland gemeinsam mit Fachexpert*innen Workshops durch. Die Workshops werden in den Bereichen Kunst, Musik, tanz, Poetry und Achtsamkeit angeboten und bieten ein Auffangbecken, um junge Frauen und Mädchen, die von weiblicher Genitalverstümmelung betroffen sind bei der Bewältigung ihrer Traumata zu unterstützen.
Am 25. November 2025, dem Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen, versammelten sich in Hamburg Vertreter*innen verschiedener Communitys aus ganz Deutschland, Fachexpert*innen und Engagierte zur internationalen Konferenz des Projekts „Mentale Gesundheit fördern: Bundesweite transkulturelle Stärkung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen in den Communitys“. Die Veranstaltung setzte ein starkes Zeichen für Solidarität, Austausch und Empowerment von jungen Frauen und Mädchen in den Communitys, insbesondere von FGM/C-Betroffenen.
Das Projekt, gefördert durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend, wird im Zeitraum von Juli bis Dezember 2025 unter der Leitung von LESSAN e.V. bundesweit umgesetzt. Im Mittelpunkt steht die Durchführung vielfältiger Aktivitäten, die von Community Organizer*innen gemeinsam mit Fachexpert*innen in ganz Deutschland umgesetzt werden. Die Workshops schaffen durch Achtsamkeitsübungen, Musik, Kunst, Poetry Slam, Malerei, Häkeln, Tanz, Bewegung und weitere kreative Ausdrucksformen geschützte Räume, in denen junge Frauen und Mädchen Unterstützung bei der Bewältigung traumatischer Erfahrungen finden.
Die Konferenz bot den anwesenden Communitys aus ganz Deutschland die Gelegenheit, ihre Aktivitäten vorzustellen, voneinander zu lernen und neue Netzwerke zu knüpfen. Nach der offiziellen Begrüßung durch engagierte Partner*innen des Projekts, darunter Frau Katharina Bergmann vom BMFSFJ, Frau Marianne Nguena Kana vom End FGM European Network sowie Herr Dr. Christoph Zerm, folgte die Präsentation der Projektinhalte durch Dr. Gwladys Awo, Vorstandsvorsitzende von LESSAN e.V. Besonders im Fokus stand die neu entwickelte transkulturelle Community-Plattform, die künftig eine bundesweite Vernetzung von Community Organizer*innen und Fachkräften ermöglicht.
Anschließend betraten die Communitys die Bühne: Organizer*innen und Teilnehmerinnen aus verschiedenen Bundesländern gaben Einblicke in ihre Arbeit der letzten Monate. Mit beeindruckender Kreativität präsentierten sie die Ergebnisse ihrer Workshops – von einem berührenden Theaterstück über ausdrucksstarke Poetry-Slam-Beiträge bis hin zu musikalischen Live-Performances. Diese Beiträge machten sichtbar, wie viel Kraft und Potenzial in den gemeinsamen Aktivitäten steckt. Ein herzlicher Dank gilt allen Beteiligten für ihr Engagement und die Offenheit, ihre Arbeit in Hamburg zu teilen.
In einer darauffolgenden Austauschrunde diskutierten die Community Organizer*innen über ihre bisherigen Erfahrungen, Herausforderungen und Erfolge. Zudem wurden Perspektiven entwickelt, wie die im Projekt gestarteten Aktivitäten nachhaltig fortgeführt werden können.
Der Abend klang bei einem internationalen Abendessen aus, das Raum für persönliche Gespräche, neue Kontakte und gemeinsames Feiern bot.
Wir bedanken uns herzlich bei allen Teilnehmenden für diese gelungene und inspirierende Konferenz. Besonders bedanken wir uns bei Frau Katharina Bergmann, vom BMBFSFJ für ihre Teilnahme und ihre Unterstützung dieses wichtigen Projekts.
Vom 5. bis 7. September 2025 fand in Hamburg der offizielle Auftakt unseres Projektes „Mentale Gesundheit fördern“, welches vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert wird, statt. 25 engagierte Community Organizer*innen und Expert*innen aus ganz Deutschland trafen zusammen, um die Grundlage für eine gemeinsame Arbeit zur Förderung der mentalen Gesundheit junger Menschen in ihren Communitys zu legen.
Die drei Tage waren geprägt von lebendigem Austausch, fachlichem Input und praktischen Übungen, die sowohl Wissen vermittelten als auch Gemeinschaft erlebbar machten. Das Ziel: Die Teilnehmenden sollten praxisnahe Methoden und kreative Bewältigungsstrategien kennenlernen, erproben und anschließend in ihre eigene Arbeit vor Ort tragen können.
Der erste Tag stand im Zeichen des Kennenlernens. In einem offenen und herzlichen Rahmen wurden die Projektziele vorgestellt und erste Netzwerke geknüpft. Ein Salsa-Kurs brachte die Gruppe in Bewegung, förderte Achtsamkeit und schuf direkt ein Gefühl von Verbundenheit.
Am zweiten Tag lag der Fokus zunächst auf fachlichen Grundlagen der Projektumsetzung in den Communitys vor Ort. Die Teilnehmenden erlernten die administrativen Abläufe rund um die Projektabwicklung, erhielten unsere Kinderschutzrichtlinie und hatten die Möglichkeit ihre offenen Fragen und Anregungen mit dem Projektteam und den anderen Teilnehmenden zu klären.
Am Nachmittag erlebten die Teilnehmenden dann in Train-the-Trainer Workshops die Kraft kreativer Ausdrucksformen und wie diese Räume für Heilung und Resilienz öffnen. In Kleingruppen nahmen sie an den Workshops in den Bereichen Gitarre, Salsa, Djembé und Handpan teil. Den Abschluss des Tages bildete eine bewegende Poetry Slam Performance einer Teilnehmerin aus Burkina Faso.
Der dritte Tag lud zur Reflexion ein. Bei einem gemeinsamen Naturspaziergang wurden Eindrücke gesammelt und persönliche Erfahrungen geteilt. Ein abschließendes Gespräch eröffnete den Ausblick auf die kommenden Schritte und die Umsetzung der entwickelten Ideen in den jeweiligen Communitys.
Das Kick-Off Meeting war ein voller Erfolg und bildet ein solides Fundament für die erfolgreiche Umsetzung des Projekts in den Communitys bundesweit. Wir wünschen den Community Organizer*innen und Expert*innen viel Erfolg dabei!
Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 13 und 25 Jahren
Deine Aufgabe als Expert*in ist es, dein Wissen an die Community weiterzugeben. Gemeinsam mit den Community Organizer*innen gestaltet ihr Workshops und bringt wertvolle Erfahrungen ein.
Expert*innen kommen aus verschiedenen Bereichen – zum Beispiel Musik, Tanz, Malerei, Bewegung, Poetry Slam, Gesang, Gedichte und anderen.
Als Teil der Communitys dient ihr als Brücke zwischen den Expert*innen und den Communitys. Ihr informiert, organisiert und regt zur Teilnahme an den angebotenen Workshops und Kursen an, die gemeinsam mit den Expert*innen geleitet werden.
Die Sensibilisierungsarbeit zum Schutzbrief gegen FGM/C ist eine zusätzliche Aufgabe.
Für den 25. November 2025, dem Internationalen Tag zur Beseitigung der Gewalt gegen Frauen, wird die nationale Konferenz organisiert. Teilnehmende sind die Communitys, Organizer*innen und diverse Expert*innen sowie regionale Gruppen, die zur Aufklärungsarbeit von FGM/C beitragen.
Trommel Workshop
Tanz und Trommel Workshop
Workshop für Bewegung und Tanz
Klavier und Trommel Workshop
Häkel Workshop
Trommel workshop
Trommel, Theatre und Mal Workshop
Trommel Workshop
Trommel Workshop
Gemeinsam singen und musizieren
Ngoni Workshop
Trommel und Gitarrenworkshop
Achtsamkeitsübungen und Bewegung
Tanzen und Lachen