Meine Heimat und ich

Frauen – Gewalt – Film

Aktuelles

Arbeitsgruppe Film zum Thema "Gewalt an Frauen"

Neue Termine 10.6. und 22.6., jeweils von 14 - 18h, beim Paritätischen Kompetenzzentrum Migration, Adenauerallee 10, 20097 HH, 2. OG.

Themen:

  • Weiterentwicklung der bisherigen Ideen zu verschiedenen Gewaltformen.
  • Nachdenken über mögliche filmische Umsetzungen.
  • Umgang mit und Tools gegen Gewalt.
  • Im November soll unser Kurzfilm fertig werden – von uns gemeinsam mit euch gemacht und zur Information und Unterstützung vieler anderer Frauen und Multiplikator*innen.
Die Teilnahme ist kostenlos. Teilnahmebestätigungen werden ausgestellt.
Es sind noch einige Plätze frei.
Vorherige Info unter: 0178 – 654 94 86 (Kirsten Herfel)

Viele Mädchen und Frauen mit und ohne Migrationshintergrund erleben unterschiedliche Formen von Gewalt. Nur selten gibt es die Möglichkeit, sich damit auseinanderzusetzen. Oft prägen diese leidvollen Erfahrungen ein Leben lang.

Das Projekt MEINE HEIMAT UND ICH bietet Frauen und Mädchen, die von Gewalt und Genitalverstümmelung betroffen waren oder sind, die Möglichkeit, filmisch gegen Gewalt aktiv zu werden.

Durch die Auseinandersetzung mit dem Medium Film lernen die Teilnehmerinnen, das Thema Gewalt zu enttabuisieren. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zur Aufklärung und stärken andere Frauen in ähnlichen Situationen. Im Rahmen des Projekts wird stets berücksichtigt, welche Aspekte ihrer Biografien die Teilnehmerinnen teilen möchten und welche nicht. Es geht darum, einen angstfreien Erfahrungsaustausch über Gewalt und weibliche Genitalverstümmelung / Beschneidung zu ermöglichen.

Ganz konkret tauschen wir uns in mehreren Workshops, die im Laufe des Jahres stattfinden, über das Thema Gewalt aus, lernen Anzeichen dafür zu finden und entwickeln Tools zum Umgang damit. Wir arbeiten mit einer Supervisorin, einem Tanzpädagogen, einer Filmemacherin und stärken uns gegenseitig. Vor oder hinter der Kamera oder mit dem Mikrofon lernen wir, uns mit unseren Geschichten nach außen zu wagen, Bilder dafür zu finden, Stimmen und Töne. Wir setzen uns mit unserem Selbstbild auseinander, aber auch dem Fremdbild und lernen so auch, noch bewusster mit den sozialen Medien umzugehen. Zum Ende des Jahres zeigen wir anderen Mädchen, Frauen und Interessierten stolz unseren ersten eigenen Film – gegen Gewalt an Frauen, gegen Diskriminierung, gegen Rassismus.

Die Teilnahme an dem Projekt ist kostenlos, für Verpflegung wird bei den langen Treffen gesorgt und Lessan e.V. stellt Teilnahmebescheinigungen.

Kontakt:

Kirsten Herfel (Projektkoordination)
Tel. 0178 – 654 94 86
kirsten.herfel@lessan.eu

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